Heinersreuth

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Zum Ort:

Heinersreuth ist seit 1978 ein Ortsteil des Marktes Kirchenthumbach im Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab, gehört zur Pfarrei Thurndorf und hat zur Zeit 109 Einwohner.

Das Dorf ist sehr alt und gehörte seit 1119 zur Landgrafschaft Leuchtenberg. Die Landgrafen von Leuchtenberg hatten in dieser Gegend viele Dörfer, Wälder und Rittergüter in Besitz und dies alles durch Heirat vom Grafen Friedrich v. Hopfenohe erworben. Als 1640 mit Maximilian Adam das Geschlecht der einst so mächtigen Landgrafen v. Leuchtenberg erlosch, kam ihr Land an Bayern. Die Landgrafschaft wurde aber nicht etwa der Oberpfalz einverleibt, sondern blieb als eigener Staat mit eigener Verwaltung

bestehen bis etwa 1777 und sollte den zweitgeborenen Prinzen als Sekundogenitur Dotation dienen.
Die Residenzstadt des Landes war Pfreimbt, die Stammburg aber ist Leuchtenberg an der Luhe.
Die mächtigen und hoch gelegenen Ruinen der Burg sind weithin sichtbar und beherrschen die ganze Landschaft. Sie sind eine Zierde der Gegend und nicht mit Unrecht nennt man die Leuchtenberg die oberpfälzische Akropolis.
Heinersreuth wird 1383 Heinrichsreut am Kötzelsrain genannt. Der Zehent des Dorfes gehörte damals u. auch späterhin der zum Kloster Ensdorf gehörigen Pfarrei und Propstei Lindenhart.

Die Schicksale des Dorfes waren die gleichen wie die von Thurndorf. Die durch Heinersreuth ziehende Poststrasse brachte von jeher einigen Verkehr ins Dorf, woraus der Wirt den größten Nutzen zog.Nachdem der Schulweg nach Thurndorf weit u. beschwerlich war, gründeten sich die Heinersreuther ums Jahr 1770 eine eigene Winterschule, die aber 1790 von der Regierung als After- und Winterschule missbilligt und aufgehoben wurde.